Die ZFA, die das ganze Profil trägt

Matteo Vidua, Social Media für Zahnarztpraxen

Matteo Vidua, Praxismarketing aus Köln, selbst jeden Donnerstag in einer KFO-Praxis. Lesezeit 5 Minuten. Veröffentlicht am 28.9.2026.

Ein lebendiges Praxisprofil braucht keine eigene Stelle, sondern eine Person im Team mit fünfzehn bis zwanzig Minuten pro Woche. Am besten eine ZFA, die Social Media privat nutzt, mit einer klaren Liste, einer festen Zeit und jemandem, der den Rest übernimmt.

Die meisten Profile schlafen nicht aus Faulheit ein

Ich kenne das aus dem Praxisalltag: Am Anfang ist die Begeisterung groß, es werden ein paar Beiträge gemacht, und nach drei Wochen ist es wieder still. Das liegt nicht daran, dass niemand Lust hat. Es liegt daran, dass Social Media neben dem normalen Betrieb einfach keinen Platz hat. Abends nach dem letzten Patienten noch schneiden? Das hält keiner drei Wochen durch.

Deshalb setze ich an einer anderen Stelle an. Die Person in der Praxis soll nicht alles machen. Sie soll nur das machen, was nur in der Praxis geht: filmen.

Fünfzehn bis zwanzig Minuten pro Woche, nach einer klaren Liste

Die Person bekommt von mir jede Woche eine kurze Liste mit Clips, je zehn bis zwanzig Sekunden, mit dem Handy, ohne Schnitt. Das dauert fünfzehn bis zwanzig Minuten, und daraus wird ein fertiges Video. Mehr nicht.

Was auf der Liste steht, passt zum Praxisalltag. Kleine Szenen am Empfang, eine Antwort auf eine Frage, die heute dreimal am Telefon kam, ein kurzer Blick in die Abläufe. Dinge, die ohnehin passieren und nur einmal aufgenommen werden müssen.

Den Rest übernehme ich: Schnitt, Untertitel, Texte, Hochladen, Stories, Kommentare im Blick.

Die drei Dinge, ohne die es einschläft

Damit das über Monate funktioniert, braucht es drei Dinge, und die spreche ich vorher offen an:

  • Eine feste Person. Nicht "wer gerade Zeit hat", sondern eine Person, die sich zuständig fühlt.
  • Eine feste Zeit im Wochenplan. Fünfzehn bis zwanzig Minuten, die genauso im Plan stehen wie jede andere Aufgabe.
  • Rückmeldung vom Chef, wenn etwas gut lief. Das klingt klein, macht aber einen großen Unterschied. Wer merkt, dass seine Arbeit gesehen wird, bleibt dran.

Ohne diese drei Dinge schläft jedes Profil ein. Mit ihnen läuft es erstaunlich stabil.

Warum gerade eine ZFA

Eine ZFA kennt die Fragen der Patienten aus erster Hand. Sie weiß, was am Telefon gefragt wird, was Kindern Angst macht und was Eltern beruhigt. Und sie ist oft genau die Person, die Patienten beim ersten Termin sehen. Wenn sie im Profil auftaucht, erkennt man sie beim Besuch wieder. Das schafft Vertrauen, bevor überhaupt jemand die Praxis betritt.

Wichtig ist nur, dass es jemand ist, der das gern macht. Wer Social Media privat nutzt, weiß intuitiv, was funktioniert, und muss nicht zum Filmen überredet werden.

Was passiert, wenn die Person ausfällt

Urlaub, Krankheit, ein Jobwechsel: Das kommt vor. Deshalb kläre ich das, bevor es passiert. Es gibt eine zweite Person, die im Notfall übernimmt, oder ich schiebe einen Drehtag dazwischen, bei dem ich selbst mit einem Kameramann in die Praxis komme. So bleibt das Profil auch in solchen Wochen lebendig.

Matteo Vidua, Social Media für Zahnarztpraxen

Matteo Vidua, arbeitet jede Woche selbst in einer KFO-Praxis und betreut Zahnarzt- und KFO-Praxen auf Instagram.

Der einfachste erste Schritt

Fragen Sie im Team, wer Social Media privat gern nutzt, und planen Sie mit dieser Person feste fünfzehn bis zwanzig Minuten pro Woche im Dienstplan ein.

Guide-Box „Erfolgreich auf Instagram“ von Praxis Plus Marketing

Kostenloser Guide, 23 Seiten

Erfolgreich auf Instagram.

Wie Ihre Praxis auf Instagram erfolgreich wird. Für Zahnarzt- und KFO-Praxen.

Was drin steht

Ihre Angaben nutze ich nur, um Ihre Anfrage zu beantworten. Mehr in der Datenschutzerklärung.

Wollen Sie wissen, was bei Ihrer Praxis zuerst dran wäre?

Häufige Fragen

Nicht zwingend. Sie kann auch filmen, während andere im Bild sind. Viele merken aber schnell, dass kurze Erklärvideos gar nicht so schwer sind.

Social Media für Zahnärzte. Von jemandem, der selbst in einer Praxis arbeitet.

Nächster Schritt

Wie wollen Sie anfangen?

Am schnellsten geht es im Gespräch. Danach wissen Sie, womit ich bei Ihrer Praxis anfangen würde, egal ob wir danach zusammenarbeiten.

Gespräch buchen30 Minuten, kostenlos